Erste Mobilstation im Rheinisch-Bergischen Kreis in Wermelskirchen eröffnet

Zur Eröffnung der ersten RBK-Mobilstation in Wermelskirchen durchschneiden Menschen ein rotes Band
Foto: Eröffnung Mobilstation (v.l.n.r): Landrat Stephan Santelmann, Bürgermeisterin Marion Lück, BEW-Geschäftsführer Jens Langner, NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart, wupsi-Prokurist Frank Nettesheim, RVK-Geschäftsführer Dr. Marcel Frank sowie VRS- und NVR-Geschäftsführer Dr. Norbert Reinkober setzen den Startpunkt. Bildquelle: Rheinisch-Bergischer Kreis/Joachim Rieger

Ein wichtiger Schritt für nachhaltige Mobilität: In Wermelskirchen am Busbahnhof wurde die erste über das Land und die EU geförderte Mobilstation im Rheinisch-Bergischen Kreis gemeinsam von NRW-Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Landrat Stephan Santelmann und Bürgermeisterin Marion Lück offiziell eröffnet. Als zentrale Verkehrsknotenpunkte – bestens angebunden an den Nahverkehr – verknüpfen Mobilstationen mehrere Verkehrsmittel miteinander. Je nach Standort können Angebote wie Car- oder Bike-Sharing, Bus oder Bahn, der eigene PKW oder das Rad, die sich sicher abstellen lassen, schnell und unkompliziert für die eigene Reise kombiniert werden. Mit diesem Mobilitätsmix kommen Bürgerinnen und Bürger flexibel von A nach B. Zugleich wird so auch der Umstieg vom Auto auf umweltfreundliche Verkehrsträger vereinfacht.

Die Eröffnung der Mobilstation in Wermelskirchen ist einer von vielen Meilensteinen: Insgesamt 19 Standorte entstehen im Rahmen des Projekts „Mobilstationen im Rheinisch-Bergischen Kreis – Das Bausteinsystem“ in diesem Jahr sukzessive in allen acht Städten und Gemeinden des Kreises. Als Kooperationsprojekt werden sie gemeinsam mit den Kommunen und vielen Partnern aus dem Bereich Verkehr und Mobilität fertiggestellt. Die kreisweite Eröffnung ist für diesen Sommer geplant. „Mit den Mobilstationen wird ein zentraler Bestandteil des Integrierten Mobilitätskonzepts des Rheinisch-Bergischen Kreises umgesetzt und die Entwicklung nachhaltiger Mobilität in der Region bedeutend vorangebracht – mit direktem Nutzen für die Bürgerinnen und Bürger und als wichtiger Beitrag zum Schutz unseres Klimas“, sagt Landrat Stephan Santelmann. Als Teil des Förderprogramms KommunalerKlimaschutz.NRW werden die Mobilstationen im Rheinisch-Bergischen Kreis aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. „Wir möchten mit dem Projektaufruf nicht nur einzelne Klimaschutzmaßnahmen fördern, sondern Kommunen dabei unterstützen, integrierte Klimaschutzprojekte zu entwickeln und umzusetzen. Das ist dem Rheinisch-Bergischen Kreis gemeinsam mit seinen Konsortialpartnern hervorragend gelungen und kann ein Vorbild für andere Regionen in Nordrhein-Westfalen werden“, so Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart. Abgerufen werden die Mittel über die Bezirksregierung Köln.

Von der REGIONALE 2025 erhielt das Projekt den A-Stempel, wodurch die regionale Bedeutsamkeit des Projekts hervorgehoben wird. „Ich freue mich, dass sich die Errichtung der Mobilstationen als eines der ersten Projekte des Strukturprogramms auf der Zielgeraden befindet und damit ein wichtiger Baustein für ein attraktives Mobilitätsangebot im Bergischen RheinLand umgesetzt wird“, erläutert Thomas Kemme, stellvertretender Geschäftsführer der REGIONALE 2025 Agentur. Wenn die Mobilstationen fertiggestellt sind, verfügt der Rheinisch-Bergische Kreis über ein Alleinstellungsmerkmal. Bislang gibt es in Nordrhein-Westfalen noch kein flächendeckendes Netz von Mobilstationen in einem Landkreis.

Nachhaltige Mobilitätsentwicklung im Rheinisch-Bergischen Kreis

Mobilität zukunfts- und klimafreundlicher zu gestalten und dabei die Bedürfnisse der verschiedenen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer im Blick zu halten – das ist für den Rheinisch-Bergischen Kreis seit vielen Jahren ein wichtiges Anliegen. Verankert ist das im Mobilitätskonzept, das 2019 von der Politik verabschiedet wurde. Die Einrichtung von Mobilstationen als moderner und attraktiver Dreh- und Angelpunkt der Mobilität ist dabei ein Schlüsselprojekt. Darüber hinaus sind unter anderem die Verbesserungen und Taktverdichtungen im Bereich des ÖPNV und die Planung von RadPendlerRouten wichtige Projekte. Mit der Umsetzung verfolgt der Kreis verschiedene Ziele: Nachhaltige Mobilität soll das innerstädtische Verkehrsaufkommen reduzieren und den Bürgerinnen und Bürgern als alternatives Angebot zum PKW zur Verfügung stehen. Zugleich leistet sie einen bedeutenden Beitrag zum Klimaschutz und ist damit wichtig, um die Region lebenswert und sicher zu erhalten.

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